Vous êtes ici : Home > In Vannes leben > Wasser und Aufbereitung > Stadt und Wasser > Von der Quelle bis zum Wasserhahn

Von der Quelle bis zum Wasserhahn

Das Amt für Wasser und Abwasser (DEA) der Stadt Vannes steuert den gesamten Ablauf, vom Ressourcenmanagement bis hin zur Rechnungsstellung für die Abnehmer über Produktion im Trinkwasserwerk, Wartung der Ausstattung, Unterhalt und Ausbau des Leitungsnetzes, Ablesen der Wasserzähler ...


Das Trinkwasser für Vannes kommt hauptsächlich (zu 90 %) aus drei Quellen:
Den Hochebenen von Meucon und Grandchamp, dem Flus Liziec und der Stauhaltung Noyalo.

Auch wenn eine der wichtigsten Quellen, die Vannes bereits im 17.Jahrhundert mit Trinkwasser versorgte heute noch genutzt wird, muss für die Deckung des gesamten Bedarfs auf vier verschiedene Quellen zurückgegriffen werden, von denen drei direkt vom Amt für Wasser und Abwasser der Stadt Vannes  bewirtschaftet werden.

Foto Aquädukt Le Guern


Jede Ressource hat ihr eigene Aufbereitungsanlage



1. Die 1997 wiederaufgebaute Aufbereitungsanlage Lesvellec mit einer Kapazität von 250 m3/Std. deckt fast 25 % des Bedarfs der Stadt ab.
Die hervorragende Qualität der Quellen Meucon und Granchamp bedeutet, dass nur eine Remineralisierung über Filter, eine UV- und Chlordioxyddesinfektion erforderlich sind.
 
2. Die 1939 erreichtete Aufbereitungsanlage Liziec bereitet das Wasser aus dem gleichnamigen Fluss auf.
Außer der klassischen Aufbereitung eines Oberflächenwassers über Dekantation und Sandfiltration werden vor Einspeisung in das Trinkwassernetz seit Ende der 80er Jahre zusätzliche Verfahren eingesetzt, insbesondere Desinfektion durch Ozonbehandlung und Remineralisierung.
Diese Anlage produziert 300 m3/Std.


3. Mit dem Bau der Aufbereitungsanlage Noyalo im Jahre 1964 konnte einerseits die Versorgung eines Industriebetriebs mit erheblichem Wasserverbrauch und andererseits die Wasserversorgung für die Zukunft mit einer Kapazität vom 1.000 m3/Std. sichergestellt werden. Die bereits vor 40 Jahren mit dynamischen Abscheidern, automatisierter Sandfiltration und Aufbereitung in einem Ozonierungsturm ausgestattete Anlage erfordert trotzdem noch zusätzliche Aufbereitung. œ

Die 1995 eingeführte Aktivkohlefiltration bietet sowohl Sicherheit als auch eindeutige qualitative Vorteile.
Sie stellt heute die wichtigste Ressource von Vannes dar und kann ein Ausfallen der beiden anderen Aufbereitungsanlagen auffangen, aber auch den Bedarf benachbarter Wasserverbände mit abdecken.

4. Arzal stellt seit 1976 die vierte Trinkwasserquelle dar. Diese Anlage, in der das der Vilaine entnommene Wasser aufbereitet wird, hat die Aufgabe, die Trinkwasserversorgung zu unterstützen und ist Großlieferant mit einem Leitungsnetz über drei Departements.

Bei eventuellen Produktionsschwierigkeiten sichert diese Zusatzanlage insbesondere bei umfangreichen Wartungsarbeiten, einer eventuellen Verschmutzung des Trinkwassers oder bei Trinkwassermangel, wie zuletzt 1976, die Versorgung.

Insgesamt hat die Stadt Vannes beispielsweise 2005 in allen Anlagen an die 5 Mio Kubikmeter Trinkwasser produziert.

Vom Verlassen der Aufbereitungsanlage bis zum Wasserhahn des Verbrauchers
durchläuft das Wasser mehrere Phasen:


- die Zuleitungen sorgen für den Transport zwischen den Aufbereitungsanlagen und den obersten Speichern. Im Allgemeinen weisen diese Leitungen einen erheblichen Durchmesser auf und stehen unter Druck (Verdrängung des aufbereiteten Wassers durch Pumpen),


- die fünf Speicher und Wassertürme speichern  Wasser, um die Versorgung der Nutzer sicherzustellen, bieten aber auch eine Reserve für die Brandbekämpfung,


-Wasserleitungen transportieren das Wasser zu den Nutzern.
Das Leitungsnetz umfasst die primäre Kanalisationen, die mit einander verbunden werden können, wenn es mehrere Wassertürme gibt, und das sekundäre Kanalisationsnetz für den Anschluss der Nutzer.

Das Ganze stellt ein umfassendes Netz dar, das über Schwerkraft funktioniert (Schwerkraftnetz).
Die Stadt Vannes verfügt über etwa 290 Kilometer Trinkwasserleitung unter Straßen und Wegen.
Ein Leitungsnetz dieses Ausmaßes zeigt den Umfang der Wartungsarbeiten (Lecks, Rohrbruch...) und der ständig erforderlichen Modernisierung, um die Dienstleistung für den Nutzer zu sichern.
Das Amt für Wasser und Abwasser verfügt ganzjährig und rund um die Uhr über einen Bereitschaftsdienst.